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Dritte Liga: Raschke ist stolz, Thiele ist bedient

Aligserinnen mit feiner Leistung zum achten Sieg im achten Heimspiel / SFA-Männer enttäuschen beim 1:3 in Hildesheim / Debüt für Rothbarth

aus Anzeiger für Lehrte & Sehnde vom 22.01.2018, von Ole Rottmann

Volleyball. Eine Niederlage und einen Sieg haben die Sportfreunde Aligse in der 3. Liga West eingefahren. Während die männlichen Vertreter der Gallier recht bedrückt von ihrem Auswärtsspiel wieder heimkehrten, freuten sich die Frauen um Trainer Matthias Raschke über einen überzeugenden Auftritt.
 
MTV 48 Hildesheim  3
Sportfreunde Aligse  1

Coach Harald Thiele war richtig bedient. „Schlechte Leistung, falsche Einstellung“, sagte er nach dem 19:25, 25:19, 27:29, 19:25 beim MTV 48 Hildesheim zunächst knapp, aber dennoch kein Blatt vor den Mund nehmend. Um dann allerdings genau auszuführen: „Wir haben nicht den Schalter gefunden, um zu der Leistung zu finden, die jeder Spieler in der 2. und 3. Liga finden darf.“ Thiele verschonte kaum jemanden mit seiner Kritik. „Wir haben es heute bis auf zwei, drei Leute nicht gepackt“, schimpfte er. Der Trainer blieb dabei ruhig, doch man merkte förmlich, wie es in ihm arbeitete.

Wer die wenigen Ausnahmen an diesem Tag waren? „Keine Namen“, sagte Thiele. Drei Leute seien ohnehin zu wenig, ergänzte er. Körpersprache, „das Miteinander, das Umbiegen-Wollen“, sein Team habe in Hildesheim alles vermissen lassen. Nüchtern betrachtet war es der dritte Abschnitt, der das Spiel entschied. Trotz 17:14- und 21:19-Führungen sowie zweier Satzbälle gelang es den erstmals mit Neuzugang Marc Rothbarth angetretenen Aligsern nicht, den Satz zu ihren Gunsten zu entscheiden. „Wenn es gegen uns läuft, schaffen wir es nicht, wieder aus dem Loch zu kommen“, sagte Thiele.

Er sei froh, direkt nach dem Spiel einigermaßen ruhig geblieben zu sein. „Ich möchte mich vor der Mannschaft nicht aufregen“, sagte der Coach – und hinterfragte sich selbst. „Vielleicht ist das Training ja auch falsch“, mutmaßte er, froh über ein nun spielfreies Wochenende. Die Zeit werden sie nutzen, um „uns miteinander den Kopf zu waschen“. Dass er das Wort „miteinander“ wählte und nicht etwa „gegenseitig“ kann Zufall sein, muss es aber nicht. Denn an Gemeinsamkeit fehlt es ihm momentan im Team. „Wir machen auch neben dem Spielfeld zu wenig zusammen“, sagte Thiele. Das sei er von seinen früheren Spielern anders gewohnt. „Die hatten ein Interesse daran.“

Sportfreunde Aligse  3
RC Sorpesee  0

Gegensätzlicher hätte die Stimmung kaum sein können. Während Thiele alles hinterfragte, war die Laune der Aligser Frauen nach dem 25:23, 25:18, 25:17-Sieg, dem achten im achten Heimspiel, prächtig. „Ganz feinen Damen-Volleyball“ hatte Matthias Raschke gesehen: „Da bin ich ein bisschen stolz drauf.“ Werbung für diesen Sport sei das gewesen. „Bedingungsloser Kampf und jedes Ding holen zu wollen in langen und umkämpften Ballwechseln“ – dem Trainer gingen die Superlative so schnell nicht aus.

Screenshot 2018 01 22 RC Sorpesee Jubelgruppe Foto Plmer

Bei Brigitte Matthiesen (von links), Lena Onnen, Inga Thiele und Karla Hanhoff kommt Freude auf. Zu einer starken Leistung gibt es für die Aligserinnen das passende Ergebnis. Fotos: Plümer

Die Spielerinnen hatten sich erneut Augen auf die Innenflächen ihrer Hände gezeichnet. Als wollten sie ihrem Gegner auf der anderen Netzseite vor den Ballwechseln zeigen: „Wir haben euch permanent im Blick.“ Im ersten Satz musste sich die Mannschaft trotz dieser Dauerüberwachung allerdings ordentlich strecken, um ihn siegreich zu gestalten. Nach 1:3-Rückstand servierte Brigitte Matthiesen konsequent auf die Sorpeseer Annahmespielerin Leonie Hoffmann, die Raschke in Videoanalysen als Schwachpunkt ausgemacht hatte – die Folge waren eine Aligser 7:3-Führung und die prompte Auswechslung der entnervten Hoffmann.

Der Satz blieb – wie das gesamte Match – umkämpft. Von 22:23 ging es auf 25:23, nachdem Raschke russisch gewechselt und Inga Thiele sowie Lena Onnen für Lea Frackmann und Lea Weber gebracht hatte. „Der Satzgewinn war der erste Schlüssel zu diesem Spiel“, sagte er. Die Abschnitte zwei und drei verliefen etwas klarer. „Ein großartiges Dorf mit volleyballvertöckten Einwohnern“, schrieb Raschkes Vorgänger Michael Meyer in die Alig­ser WhatsApp-Gruppe. Er hatte sich vertippt, sortierte „vertöckt“ jedoch als „gallische Sprache“ ein. Aligse liegt weiter mitten in Gallien. Ob es in Wahrheit doch „Alixe“ heißt?

Screenshot 2018 01 22 RC Sorpesee Lena Onnen Foto Plmer

Wo muss der Block stehen? Laura Kemper (links) vom RC Sorpesee wartet ab, wohin das Zuspiel der Aligserin Lena Onnen wohl geht.

(Anmerkung: Bildunterschrift wurde berichtigt: In der Zeitung steht Lea Weber statt Lena Onnen - Chr. Rauhut )

 

und so liest es sich aus Sicht von Sorpesee: "Westfalenpost": Umstellungen greifen nicht - Sorpesee unterliegt SF Aligse   

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